Svea Kerling meets E. A. Poe

 

S. Kerling meets E. A. Poe – Erzählungen über  Irrsinn, Trauer, Tod und Träume.

Eine Hommage an E. A. Poe

Eingangs möchte ich  Poe-Fan Herrn Rainer Andreas Seemann im Rahmen meiner Buchvorstellung  zitieren:

Heute stelle ich Ihnen ein echtes „Schmankerl“ vor. Die Autorin Svea Kerling hat sich sozusagen selbst übertroffen und ein Buch geschrieben, das das Gruseln zu Freude gedeihen lässt. Der Titel ist sorgfältig gewählt, denn man könnte meinen, der Altmeister der Albtraum-Erzählungen wäre selbst am Werk gewesen. Freunde von Edgar Allan Poe werden dieses Buch lieben und verschlingen! Ein ganz großes Kompliment an die Autorin, von der wir noch viel erwarten dürfen. Hier geht es zum vollständigen Artikel.

 Ihr, meine Freunde von süßer Melancholie, von Schauder und Finsternis …

Seid alle willkommen. Fühlt euch gut aufgehoben und verstanden. Fühlt euch frei und lasst euch inspirieren. Lasst euch verführen. Genießt den Schauder. Spürt hin, wie er über euren Nacken streicht. Sanft, einem Streicheln ähnlich. Fühlt wie euer Blut gefriert. Schließt die Augen und seht gut hin! Nur dann  … dann ist die Nacht bereit, euch ihre Kinder zu nennen.

Düsternis. Finsternis. Dunkelheit. Kein Licht, das in unseren  Augen schmerzt. Wir brauchen kein Licht, um  zu sehen. Um zu erkennen. Sie zu erkennen. Zu begreifen. Diese Bilder, die sich in uns eingebrannt haben. Diese Gedanken, die sich manifestieren und zu unseren Begleitern werden. Treue Gefährten. Sie verschwinden nicht. Niemals. So sehr sie uns oftmals aufdringlich erscheinen, so schmerzlich würden wir sie vermissen. Längst sind sie ein Teil von uns geworden.

Geister, die ich rief. Stimmen, die mich aufhorchen ließen. Mich irritierten. Sie rieten mir. Ich habe sie gesammelt. Ich habe sie niedergeschrieben. Für mich. Für euch. Für uns. Ich habe sie in Worte verbannt. Worte, die zu Sätzen wurden. Sätze, die Seiten füllten. Immer mehr und immer stärker prasselten sie auf mich ein. Gedanken, die geboren werden wollen. Mussten. Förmlich unmenschlich der Schmerz. Doch nun ist es vollbracht. Bald meine Freunde, werdet ihr in der Lage sein, meine Worte mit Eurem Geist verschmelzen zu lassen. Machen wir sie einander bekannt …. unsere Geschöpfe der Nacht.

Poes Rabe klopft beharrlich an ein Fenster, aber es ist ein Seelenfenster, das er hier zu öffnen wünscht. Kerling lässt ihn ein, den Raben, und nimmt den Leser mit.

Die Pfade, die begangen werden, sind dunkel, kalt und rätselhaft. Verfolgt von Monstern, was wir wohl alle kennen, zeigt sich eine rettende Hütte. Der darin wohnt, ist ebenfalls ein Rätsel – der Animus? Der archetypische Alte vom Berg, dem man die richtige Frage stellen muss? Vollständige Rezension auf Pressenet

 

Das Wachsein ist eine Qual und noch größer der Pein, der mir in meinen Träumen widerfährt. Könnte sich mein Inneres in ein Äußeres verkehren, so glaube ich, wäre es dies, was mir widerfährt.

Doch lest selbst: S. Kerling meets E.A. Poe.

33 Antworten zu “Svea Kerling meets E. A. Poe

  1. Melancholie, eine literarische Richtung die fabelhafte neue Entfaltungsmöglichkeiten bietet und anstrebt. Auf dieser schönen Homepage von einer atemberaubenden Autorin in fantastische Verse geschmückt. Wir dürfen alle auf traumhafte Poesie gespannt sein …

    Gefällt 2 Personen

  2. The way you blend the two languages together is so beautiful. I love it, I really do. We at Gastradamus love you, we want your opinion heard on our stories, so if you can please check are stories out, and if we like what you have to say, this could be a long term gig for you.

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo Svea.

    Ich hab´ mich bei Dir im Blog noch nicht viel umgeschaut; doch was ich hier sehe und lese, gefällt mir. Und da ist kein… „What the Fuck?“…. 😉 Natürlich „sollte man“ ; nur: Wer sagt das? Und zu welchem Zweck? 😉

    Liebe Grüße,
    Frank

    Gefällt 1 Person

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